„Kino polar“ am Samstag: STAUNEN, VERLERNEN und JAGEN #EisZeitenHH

Samastag, 28. Januar | 12 Uhr: STAUNEN
KINO POLAR FÜR KNDER ab 6 Jahren

Du guckst gerne Filme? Passend zu den Ausstellungen „EisZeiten“ zeigen wir Filme aus und über die Arktis. Drei Filme führen Euch in arktische Gebiete. Dort treffen wir Gordon, Tuurngait und Tibiaq, die Abenteuer erleben, die Euch sicher staunen lassen. Guck doch mal hier in einen der drei Filme hinein

Tuurngait (Extract) from Paul-Emile BOUCHER on Vimeo.

  • Tuurngait
    Paul-Emile Boucher und Remy Dupont (Animationsfilm, FR 2011, ohne Sprache, 6 Min.)
  • Tibiaq
    Henrike Rothe (Animationsfilm, D 2014, ohne Sprache 7 Min.)
  • Kleiner Jäger Gordon
    Jürg Endres (D 2004, dt. Version, 30 Min.)
    Die Filme wurden zusammengestellt von Gunter Lange, Initiator des “Indianer-Inuit: Das Nordamerikafilmfestivals” (Stuttgart).
    Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen den Museumseintritt.

 

Samstag, 28. Januar | 14 Uhr: VERLERNEN

Unter dem Titel VERLERNEN geht es in die ehemalige Sowjetunion…
Wir alle wissen: Vieles, was wir in der Schule erlebt (wenn nicht gelernt) haben, prägt unser Leben. Weltweit werden Kinder nomadisch lebender Familien in Internaten beschult, und nicht alle gingen vor allem früher freiwillig in die Schulen. So ergeht es auch Neko, einer Nenzin aus der sibirischen Tundra. In den 1980-er Jahren wird sie in ein sowjetisches Internat geschickt und ihr Leben im Zelt wird zur Erinnerung an eine andere Welt… Aber Neko wehrt sich gegen die strenge (Um-)Erziehung im Internat und flieht. Eindrucksvoll schildert der Film Pudana, Last of the Line  mit kühler Distanz Nekos Geschichte. Der Film wird in den Originalsprachen Russisch/Nentsen mit englischen Untertiteln gezeigt. Hier geht’s zum Trailer

 

Samstag, 28. Januar | 18 Uhr (im Archäologischen Museum Hamburg): JAGEN

Die Jagd nach Wissen und Erkenntnis steht in alten und neuen Filmen aus und über die Arktis im Mittelpunkt. Auch wer selbst nie eine Fuß rings um den Nordpol gesetzt hat, wird eine diffuse Vorstellung von Eis, Kälte, Expeditionen und vielleicht auch Männern mit verfrorenen Bärten haben. Filme haben seit Beginn einen starken Anteil an westlichen Vorstellungen über „den“ Norden. Nun schmilzt das Eis und neue Optionen für Expeditionen werden sprichwörtlich freigelegt. Selbstverständlich zeigt auch „Nordlichter – Kino polar“ einen Expeditionsfilm – wo kämen wir sonst hin? Nur dieser ist ein wenig anders, nicht zuletzt durch die musikalische Untermalung durch skandinavischen Metal. Eine Gruppe von Künstlern, Archäologen, Biologen und anderen Wissenschaftlern macht sich auf nach Grönland. Erster Eindruck gefällig? Guckt mal hier

Expedition to the End of the World – trailer from Haslund / Dencik Entertainment on Vimeo.

Daniel Dencik (DK/GRÖ 2013, Originalsprachen mit engl. Untertiteln, 95 Min.)
Und wer auch die Ausstellung erkunden will: Um 16.30 Uhr sowie im Anschluss an den Film Führung durch die Ausstellung „EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger“.

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