Gastbeitrag: Bibliotheksgespräch mit Bernt Federau

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Hallo,

mein Name ist Friederike Meier und ich arbeite im Fotoarchiv des Museums. Heute schreibe ich im Auftrag des Photographen Herrn Federau und unserer Bibliothek, die Sie herzlich zum Bibliotheksgespräch am 8. November um 18.30 Uhr in unserem Haus einladen.

Seit dem 3. Juni sind Photographien von Bernt Federau in seiner Ausstellung Schwarz bis Weiß: Photographische Reisen in unserem Museum zu sehen. Natürlich wird es daher in erster Linie im Bibliotheksgespräch um die Photographie gehen. Aber sich mit Federau zu unterhalten eröffnet noch mehr. Ihnen wird ein sehr bescheidener, höflicher Mensch gegenübersitzen, hinter dessen photographischem Werdegang eine spannende Biografie steckt. Dies wird spätestens deutlich werden, wenn Federau im Bibliotheksgespräch aus seinen Tagebuchnotizen vorliest.

1930 in Danzig geboren wanderte er 1952 bis 1958 mit abgeschlossener Ausbildung zum Fotografen nach Südwestafrika (heute Namibia) aus. Nachdem er, zurück in Deutschland, 1958 seine Meisterprüfung absolviert hatte, führten ihn seine Wege immer wieder ins Ausland. 1972/73 auch erneut nach Namibia und Westafrika.

Eines meiner Lieblingsbilder ist „Witbooi“, das 1955 entstand.

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Was es mit diesem stolz oder böse oder doch traurig blickenden Mann auf sich hat, wird Federau erzählen. Das Bibliotheksgespräch ist also auch eine einmalige Gelegenheit, um Geschichten zu erfragen, die hinter den Bildern stecken. Dazu folgt zum Ende des Gesprächs ein Rundgang durch die Ausstellung Schwaz bis Weiß: Photographische Reisen.

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