Der Okavango, Seronga und die „fat cakes“

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Hallo allerseits. Ich bin Antonia und mache derzeit ein Praktikum im Museum für Völkerkunde Hamburg. Am Donnerstag (12. Juli) besuchte ich zum ersten Mal das Bibliotheksgespräch, das regelmäßig donnerstags im Museum für Völkerkunde stattfindet. Zu Gast waren die hamburger Ethnologiestudenten Felix und Björn, die von ihrer viermonatigen Feldforschung in Seronga (Botswana) berichteten. Die studentische Feldforschung der beiden fand im Rahmen des interdisziplinären und länderübergreifenden Projektes The Future Okavango statt. Gemäß der Leitfrage „Wie wird unser Zusammenleben mit der Natur in Zukunft aussehen?“ setzten sich die Masterstudenten mit Wahrnehmungen und Wissen sowie Konsummustern der Bewohner in Seronga auseinander.

In einem umfassenden Vortrag berichteten sie den Zuhörern u.a. von ihrer Ankunft im Feld, den ersten Kontakten in Botswana und ihrer Rolle als Forscher. Untermalt wurde ihr Bericht von zahlreichen Fotos, die nicht nur die beeindruckende Natur des Okavangodeltas zeigten, sondern z.B. auch die Klinik, den Supermarkt und die Häuser des Ortes Seronga. Neben der Natur konnten die Zuhörer viel über ethnologische Forschungsmethoden und damit verbundene Herausforderungen lernen. Außerdem reichten Felix und Björn landestypische ‚fat cakes‘, die allen sehr mundeten J

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die zu vielen interessierten Fragen der Anwesenden führte. Auch ich hatte einen tollen Abend, vergaß völlig die Zeit um mich herum und hätte Felix und Björn noch stundenlang zuhören können!

Antonia, Praktikantin im Museum für Völkerkunde

 

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