Ausstellung: „Bernt Federau: Von Schwarz bis Weiß. Photographische Reisen.“

In der Ruhe liegt die Kraft

Hallo,

mein Name ist Friederike Meier. Ich arbeite seit 4 Jahren im Fotoarchiv des Museums. Die Photo-Ausstellung „Bernt Federau: Von Schwarz bis Weiß“ ist die erste Ausstellung, an der ich von Anfang an mitarbeiten durfte. Bei anderen Ausstellungen habe ich auch schon geholfen, aber meist erst gegen Ende, wenn‘s schon „gebrannt“ hat. „Gebrannt“ hat es auch bei dieser Ausstellung: Am Eröffnungsvortag um 21 Uhr war die letzte Plotterschrift angebracht.

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Die Ausstellung einen Tag vor der Eröffnung. Fotos: Christoph Diebold, Architekt.

Aber jede Stunde Arbeit hat sich gelohnt. Als alle weg waren und ich um halb zehn noch einmal durch den Ausstellungssaal schlich, war ich doch sehr zufrieden und voller Bewunderung für die beiden Kuratorinnen Brigitte Saal und Kathrin Romer. Drei Anläufe hatte es gebraucht, bis sie sich auf das Grau für die Wände geeinigt hatten. Das war zwei Wochen vor Ausstellungseröffnung und angesichts des Berges an Arbeit, der noch vor uns lag, waren meine Beiträge zum Thema Grau nicht mehr konstruktiv zu nennen: „Signalgrau gefällt mir sehr gut. … Oh ja, Betongrau! Noch besser. … Also ich finde Mausgrau nicht zu blau. … Ja! Telegrau! Das ist es! Nein? …“ Für Freunde von Schwarzweiß Abstufungen: Die in der Ausstellung verwendete Farbe nennt sich Steingrau nach RAL Farbscala.

Wenn ich also eins gelernt habe, dann ist es, dass in der Ruhe – zumindest von Brigitte und Kathrin – tatsächlich die Kraft und vor allem viel Kreativität steckt. Denn letztlich ist es doch vor allem ihrer Liebe zum Detail zu verdanken, dass die voila_hinter_dem_strau_ubrigens_julia_dombrowsiki_leiterin_fur_veranstaltungen-400-scaled500die_blumen_kommen_links_brigitte_saal-400-scaled500

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Bilder von Bernt Federau so schön präsentiert wurden.  

Ein Beispiel für die Liebe zum Detail: Der wunderschöne Blumenstrauß vom Blumenpavillon Pöseldorf lockerte die Schwarzweiße Ausstellung zwei Wochen lang auf, bevor er verblühte. Fotos: Christoph Diebold, Architekt.

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