Adventskalender: Türchen 18 „Salz“

Passend zu unserer neuen Sonderausstellung „Brisante Begegnungen – Nomaden in einer sesshaften Welt“ öffnen wir jeden Tag ein Türchen aus „Kleines abc des Nomadismus“, herausgegeben von Annegret Nippa.

Was sich wohl hinter dem heutigen Türchen verbirgt?

Salz

Nicht nur in Lüneburg war das weiße Gold einst von großer Bedeutung. Auch in „Nordafrika, Syrien, Iran oder den trockenen Hochgebieten Tibets“ wurde Salz abgebaut und als „wichtiges Handelsgut“ von Kamelen oder Schafen transportiert.

Salz ist und war ein „wichtiger Bestandteil ihrer (der nomadischen) Ökonomie“, das „hohen Profit“ und „eine integrative Funktion“ bietet. Beduinen, Tuareg, Tibeter und andere Nomaden traten „sogar als Unternehmer auf“ und brachten das Salz auf Kamelen „nach Mali und in den Niger“.

(Zusammengefasst aus „Kleines abc des Nomadismus“, Herausgegeben von Annegret Nippa und Museum für Völkerkunde Hamburg, ISBN: 978-3-9812566-5-9, S. 188-190)

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