Adventskalender: Türchen 3 „Chinesische Reiche“

Passend zu unserer neuen Sonderausstellung „Brisante Begegnungen – Nomaden in einer sesshaften Welt“ öffnen wir jeden Tag ein Türchen aus „Kleines abc des Nomadismus“, herausgegeben von Annegret Nippa.

Was sich wohl hinter dem heutigen Türchen verbirgt?

Chinesische Reiche

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Chinesische Prinzessin gegen Seide, Wein, Getreide und andere typische Güter – der Herrscher des Nomadenreiches Xiongnu (ca. 209 v. Chr. – 155 n. Chr.) konnte mit sich zufrieden sein, auch weil der Sieg über die Han-Chinesen friedliche Gleichberechtigung und die Große Mauer mit sich brachte, die die gemeinsame Grenze kennzeichnete.

Diese Tauchbeziehungen, die aber oft eher als Tribut der Nomaden angesehen wurden, waren ein bevorzugtes Ziel der Steppenreiche, die im Norden und Nordwesten Chinas lagen. Ein führender Beamte der Ming-Zeit soll einmal gesagt haben: „Wenn es Grenzmärkte und Tribut gibt, gibt es keinen Krieg.“

(Zusammengefasst aus „Kleines abc des Nomadismus“, Herausgegeben von Annegret Nippa und Museum für Völkerkunde Hamburg, ISBN: 978-3-9812566-5-9, S.44-46)

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