Ein Ort der Geschichten aus aller Welt: Das Museum für Völkerkunde Hamburg

Gastblogbeitrag von Sebastian Hartmann, publicplan, Düsseldorf

 

Liebe Blogleser/innen,
zum mittlerweile 3. Mal war ich vergangene Woche im Hamburger Museum für Völkerkunde, da ich die Mitarbeiter/innen dort ab sofort in Bezug auf Social Web-Aktivitäten unterstützen werde (Näheres dazu folgt noch auf dem publicplan-Blog). Vor allem werden sich das in nächster Zeit an der Sonderausstellung Brisante Begegnungen – Nomaden in einer sesshaften Welt orientieren.

Das Museum liegt nahe der Binnenalster mitten im Herzen von Hamburg und hat neben einer umfangreichen Dauerausstellung einen Wechselausstellungsbereich, in den ab 17. November 2011 die „Nomaden“ einziehen werden. Ich hatte das Glück bei meinem letzten Termin bereits einen ersten Blick auf einen Teil der Schau werfen zu können (siehe Bild). Es verspricht, eine äußerst interessante und abwechslungsreiche Ausstellung zu werden, die ich mir dieses Jahr auf jeden Fall noch anschauen werde!

 

Nomaden_zelt

Was mir beim Betreten des Museums direkt auffiel, ist die besonders beeindruckende Eingangshalle. Sie wirkt mächtig, riesig und geheimnisvoll. Schaut man mal beim zweiten Blick auf die Details wird noch mehr deutlich: Das Museum steckt voller Geschichten. Geschichten aus aller Welt, versammelt an einem Ort. Gerade bei meinem letzten Besuch hatte ich ein bisschen Zeit, mich umzuschauen und ein paar Fotos zu machen. Da geht es links vom Eingang zur Ausstellung Afrikaner in Hamburg und auf der anderen Seite betreten die Besucher die Welt der Indianer. Auf dem Weg zu Empore und zur Verwaltung war ein mexikanischer Altar aufgebaut. Dann gab es noch viele Masken und Skelettteile oder auch die Büste des ersten Museumsdirektors Thilenius. Und gegenüberliegend ein mythisch anmutende abstrakte Skulptur eines Raben. Dabei handelt es sich um die Räbin „Heelah“. Eine Figur, die die Hauptrolle in einem indianischen Kinderbuch spielt und von einem First Nation-Artist geschaffen wurde. Hier einmal ein paar Bilder dazu:

Vkm_1Vkm_4Vkm_2Vkm_5Vkm_3Vkm_6Vkm_8Vkm_9

Ich freue mich auf meine Unterstützung2.0 dort – eben weil die Inhalte des Museums so viel hergeben. Das macht das Arbeiten im Social Web so spannend – für Fan und Follower und für die Beteiligten in einem Museum. Zudem erlaubt es, mit vielen Technologien zu arbeiten, um die Geschichten optimal im Internet zu präsentieren.

 

Mit besten Grüßen aus Düsseldorf,
Sebastian Hartmann

 

Kommentar verfassen